Pflegerecht - Pflege zu Hause durch Pflegekraft aus Polen

Gesetzliche Bestimmungen - Polnische Pflegekräfte legal

EU-Entsenderichtlinien

Die EU-Entsenderichtlinie ist in Art. 12 und Art. 13 der Richtlinie 883/2004 geregelt. Seit dem 01. Mai 2004 ist es im Rahmen der EU-Osterweiterung und der damit verbundenen Dienstleistungsfreiheit osteuropäischer Firmen gestattet es, Betreuungs- und Haushaltshilfen u.a. nach Deutschland zu entsenden.
Die Kräfte sind legal in ihrem Heimatland Polen sozialversicherungspflichtig beschäftigt und verfügen selbstverständlich über alle notwendigen Papiere, wie z.B. die A1-Entsendebescheinigung und eine gültige EU-Krankenversicherung.Mit diesem amtlichen Vordruck (A1-Bescheinigung) weist die Betreuungs- oder Haushaltshilfe nach, dass für sie nicht die deutschen Rechtsvorschriften über soziale Absicherung gelten, sondern die des Herkunftslandes. Die Betreuungskräfte arbeiten zeitlich befristet und nicht weisungsgebunden.

Pflegerecht - Pflege-zu-Hause
Bildquelle: 104994091 © Coloures-Pic / fotolia.com

Mindestlohn

Ab dem 01.01.15 gilt in Deutschland der Mindestlohn. Ab 2017 und 2019 folgte die Erhöhung bzw. eine Anpassung.
Der Mindestlohn ist auch für alle Betreuungskräfte und Haushaltshilfen aus den osteuropäischen EU-Ländern gesetzlich vorgeschrieben.

Pol-Pflege24 Vermittlungsagentur hat sich bis jetzt in jeder Situation als zuverlässiger und kompetenter Partner bewährt. Sie können sich stehst auf uns, unsere Kompetenz, Qualität und Loyalität verlassen. Gesetztreue und Legalität sind unsere Markenzeichen.

Wir werden Ihnen auch in der Zukunft Sicherheit und den bestmöglichen Service garantieren.



Die Einführung des flächendeckenden Mindestlohnes von 8,50 €, (ab Januar 2017 – 8,84 €) und (ab Januar 2019 – 9,19 €) hat zur Folge, dass auch Sozialabgaben und Steuersätze in allen osteuropäischen EU-Ländern steigen werden.Verstöße gegen das Mindestlohngesetz werden mit Geldbußen bis zu 500.000 € oder mit Freiheitsstrafen geahndet (§ 21 MiLoG).Mit dieser neuen Regelung wird für alle Beteiligten (Entsendeunternehmen, Vermittlungsagentur und Kunden; § 13 MiLoG) die Gefahr der strafrechtlichen Haftung wegen Lohnwucher (§ 291 StGB) erhöht, der bei gewerbsmäßiger Begehung mit Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren geahndet wird. Zur Prüfung der Einhaltung des Mindestlohnes stellt der Staat zusätzlich eintausendsechshundert Kräfte ein. Bei Vermittlungsagenturen und Entsendeunternehmen, die diese Dienstleistung ab dem 01.01.19 zu den bisherigen Preisen oder unter 2100 € im Monat anbieten, drängt sich der Verdacht einer nicht mit dem Mindestlohn konformen Vergütung der Betreuungskräfte auf, die zu erheblichen Sanktionen für alle Beteiligten führen kann. 

Mindestlohn - Pflegekräfte aus Polen
Bildquelle: 188667939 © K.-U. Häßler / fotolia.com

Folgende Bezeichnungen werden oft mit unseren Dienstleistungen in Verbindung gebracht: 24 Stunden Pflege, 24 Stunden Betreuung, 24h Pflege zu Hause, 24 Stunden Pflegekräfte u.ä. Es handelt sich hierbei um Branchenbezeichnungen im alltäglichen Gebrauch. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass die von uns vermittelten Betreuungskräfte nicht ununterbrochen ihre Tätigkeiten ausführen. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben werden Pausen bzw. Arbeitszeiten eingehalten. Gerne beraten wir Sie!